Lesungen zu meinem neuen Buch

15. Oktober, Karlsruhe

Eine bessere Streitkultur für Politik und Gesellschaft?

 

Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Andrea Römmele (Hertie School of Governance)

und Prof Dr. Annette Leßmöllmann (WMK, KIT)

 

Zeit: 15. Oktober 2019, von 19 bis 21 Uhr

Ort: Karlshochschule, Karlstraße 36, 38 76133 Karlsruhe

 

Ohne Streit ist unsere Demokratie nicht überlebensfähig. Wir brauchen die Auseinandersetzung für eine öffentliche Meinungsbildung und konstruktive Lösungen. Stattdessen herrscht häufig ein Kampf um Aufmerksamkeit, Selbstbestätigung und die Skandalisierung des Gegners. Wir werden mit Andrea Römmele und Annette Leßmöllmann die Fragen diskutieren, warum es wichtig und wie es wieder möglich ist, miteinander zu streiten – ohne sich zu spalten. Ausgangspunkt für die Diskussion ist das in diesem Jahr veröffentlichte Buch "Zur Sache!" von Andrea Römmele. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion wird es Raum für Fragen geben.

 

Die Veranstaltung auf Facebook: https://www.facebook.com/events/2960929130588295

Organisiert und moderiert von Dr. David Lanius (DebateLab, KIT) in Kooperation mit der Karlshochschule, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Hertie School of Governance.

 

Der Eintritt ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Zur Sache, Buch Andrea Roemmele


24. Oktober, Berlin

Vortrag, Podiumsdiskussion | Berlin | 18:00 Uhr | öffentlich

 

Mercator Salon Römmele -
Zur Sache! Für eine neue Streitkultur

 

 

Das politische Klima in Deutschland ist vieler Orts vergiftet, die Gesellschaft gespalten. Inhaltliche Auseinandersetzungen werden immer seltener und Debatten verlagern sich in soziale Medien und Talkshows. Hier herrscht ein Kampf um Aufmerksamkeit, Selbstbestätigung und die Skandalisierung der gegnerischen Seite.
Prof. Dr. Andrea Römmele fordert daher eine neue Streitkultur in Politik und Gesellschaft und führt in ihrem jüngsten Buche „Zur Sache“ aus, warum es wichtig ist, zu streiten und wie es gelingt zu diskutieren – ohne zu spalten.
Auch Dr. Jochen Bittner, Leiter des neuen ZEIT-Ressorts „Streit“, plädiert für mehr Sachlichkeit in politischen Debatten und für ein Ende der Dauer-Empörung.
Wie kann dies gelingen und welche Rolle spielen Medien dabei? Sie sollen einerseits zu einem gesellschaftlichen Grundkonsens beitragen, anderseits Plattform für Konflikte und eine Arena des Streits sein. Dabei stehen sie im Verdacht, für eine höhere Quote die Sachlichkeit und Informationen zu verraten.
Über diesen Spagat, die Verantwortung der Medien in Zeiten des populistischen Polterns und den Kompromiss als Basis unseres politischen Systems möchten wir mit Prof. Andrea Römmele und Dr. Jochen Bittner sprechen. Die aktuelle Verfasstheit unserer Gesellschaft wollen wir somit aus der Perspektive der Wissenschaftlerin und des Praktikers betrachten.
Mit Ihnen gemeinsam möchten wir schließlich den Blick nach vorn richten und die unterschiedlichen Vorschläge beider Autor*innen für neue Denkrichtungen – etwa zu den Themen Integration, Feminismus oder Heimat – diskutieren. Streiten Sie mit! Im Format des Mercator Salons geben wir in einem moderierten Sofa-Gespräch die Gelegenheit dazu.
Bitte senden Sie uns hierzu bis zum 17. Oktober 2019 eine E-Mail an folgende Adresse: MercatorSalonBerlin@stiftung-mercator.de

Die Veranstaltung findet in unserem ProjektZentrum Berlin,

Neue Promenade 6, 10178 Berlin (S Hackescher Markt) statt.

 

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Zur Sache, Buch Andrea Roemmele


8. November, Offenburg

Zur Sache!

Für eine neue Streitkultur in Politik und Gesellschaft

 

mit Andrea Römmele
Freitag, 8.11.2019 um 19.00 Uhr in der VHS Offenburg,
Amand-Goegg-Str. 2 - 4, Saal (Raum 102)

Karten an der Abendkasse 10 €/ermäßigt 8 €
Karten im Vorverkauf 8 €/ermäßigt 6 €

Wir laden ein zum anschließenden Dialog bei Getränken und Snacks.

 

Warum wir wieder lernen müssen, richtig zu streiten:

 

Ohne Streit ist unsere Demokratie nicht überlebensfähig. Wir brauchen die Auseinandersetzung, um eine öffentliche Meinungsbildung zu ermöglichen und konstruktive Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Aber wir erleben heute, dass die inhaltliche Auseinandersetzung immer seltener wird und in gesellschaftlichen Debatten keine echten Kompromisse mehr gesucht werden.

Der Meinungsaustausch hat sich in sozialen Medien und Talkshows verlagert. Dort gehen die Akteure mit ungeprüften Fakten und Behauptungen aufeinander los, bleiben Meinungen unversöhnlich nebeneinander stehen. Es herrscht ein Kampf um Aufmerksamkeit, Selbstbestätigung und die Skandalisierung des Gegners.

 

Andrea Römmele zeigt auf, warum es wichtig ist und wie es wieder möglich sein kann, miteinander zu streiten - ohne sich zu spalten.

 

 

Andrea Römmele ist Professorin für Kommunikation in Politik und Zivilgesellschaft an der Hertie School of Governance in Berlin und gehörte zu den Wahlkampfteams von Gerhard Schröder und Hillary Clinton. Sie ist bekannt durch regelmäßige Medienauftritte (u.a. bei Maybrit Illner, Tagesschau, ZDF spezial).

 

 

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